„Hope Dies Last“ – Daggerheart zwischen Fantasy, Cyberpunk und Space Opera

Heute klassische Fantasy, morgen Neonlichter und Cyberware, übermorgen fremde Welten zwischen den Sternen: Hope Dies Last will zeigen, wie unterschiedlich sich Daggerheart spielen lässt. Das Projekt von Infinite Citadel und Michael R. Underwood vereint drei Campaign Frames zwischen Heroic Fantasy, Cyberpunk und Space Opera – und entwickelt mit dem Mechanical Nexus ein gemeinsames Paket neuer Mechaniken und Gegner für diese unterschiedlichen Welten.

Hinter dem Projekt steht unter anderem Michael R. Underwood, der bereits an Daggerheart selbst mitgearbeitet hat. Gemeinsam mit Infinite Citadel entwickelt er für Hope Dies Last drei sehr unterschiedliche Campaign Frames.

Den Anfang macht Bastion of Hope, ein bereits bestehender Heroic-Fantasy-Campaign-Frame, der im Rahmen des Projekts erstmals gedruckt erscheinen soll. Im Mittelpunkt steht eine freie Nation, die sich in einer Welt behaupten muss, die von Drachen und Nekromanten beherrscht wird.

Deutlich weiter von klassischer Fantasy entfernt sich This Time, Nobody Dies. Der Campaign Frame verbindet Cyberpunk mit Magie und führt die Charaktere in eine Welt mächtiger Megakonzerne, in der sie als Söldner gefährliche Aufträge übernehmen.

Noch weiter hinaus geht es mit Shine Your Last. Die Space Opera stellt marginalisierte Freiheitskämpfer in den Mittelpunkt, die sich dem galaktischen Vernichtungsfeldzug der Church of Unity entgegenstellen. Statt Burgen und Verliesen warten hier also fremde Welten, interstellare Konflikte und Widerstand gegen eine übermächtige Bedrohung.

Ein mechanisches Bindeglied zwischen den Welten

Damit sich die drei Campaign Frames nicht nur durch ihre Kulissen unterscheiden, gehört zu Hope Dies Last noch ein viertes Buch: der Mechanical Nexus. Darin sollen neue Mechaniken, Werkzeuge und Adversaries für Daggerheart gesammelt werden, die grundsätzlich unabhängig von einem bestimmten Setting funktionieren.

Die einzelnen Campaign Frames können diese gemeinsamen Grundlagen anschließend unterschiedlich interpretieren. Ein Gegnerkonzept kann dadurch beispielsweise in einer Welt als Konzernsicherheit auftreten, in einer anderen als drakonische Legion und in der nächsten als Truppen einer religiösen Macht. So soll ein gemeinsames mechanisches Fundament entstehen, ohne dass sich Fantasy, Cyberpunk und Space Opera gleich anfühlen müssen.

Geplant sind damit insgesamt vier Bücher mit jeweils ungefähr 36 bis 50 Seiten. Vorgesehen sind sowohl digitale als auch physische Ausgaben, wobei die Bücher auch einzeln erhältlich sein sollen.

Zuletzt auf der Gen Con

Hope Dies Last befindet sich derzeit bei Gamefound noch in der Pre-Launch-Phase. Ein Update vom 6. August 2026 berichtet vom Auftritt des Projekts auf der Gen Con. Die eigentliche Crowdfunding-Kampagne soll im Herbst 2026 starten; ein genauer Termin wurde bislang nicht genannt.

Mit seinem Ansatz geht Hope Dies Last dabei einen interessanten Schritt über einen einzelnen neuen Campaign Frame hinaus. Das Projekt will nicht nur drei sehr unterschiedliche Welten für Daggerheart anbieten, sondern gleichzeitig zeigen, wie sich dieselben Grundregeln von Heroic Fantasy über Cyberpunk bis zur Space Opera weiterentwickeln lassen.

Quelle: Gamefound / Infinite Citadel
Projektseite: Hope Dies Last auf Gamefound